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Weitgehend CO2-freie Landesverwaltung

Klimaneutral regieren

CO2-freie Landesverwaltung
Die Reduzierung des Klimagases Kohlendioxid ist ein wichtiges Ziel der Landesregierung.

In Zeiten der spürbaren Klimaveränderung setzt Baden-Württemberg ein Zeichen. Bis zum Jahr 2040 soll es gelingen, die Landesverwaltung des Landes weitgehend klimaneutral zu stellen. Klimaneutralität bedeutet, dass durch Handlungen und Prozesse kein zusätzliches klimaschädliches CO2 freigesetzt wird. Sollte die Freisetzung von Kohlendioxid nicht vermieden werden können, muss die CO2-Freisetzung kompensiert werden. Das kann z.B. durch Aufforstungsprogramme oder durch Investitionen in regenerative Energiequellen erfolgen.

Mit dem Beschluss zur weitgehend klimaneutralen Landesverwaltung verfolgt Baden-Württemberg das ehrgeizige Ziel, zur Vorzeigeregion beim Klimaschutz zu werden. Allen Beteiligten ist klar, dass das Projekt der klimaneutralen Landesverwaltung ein ambitioniertes Unterfangen ist.

Denn neben den Bereichen Mobilität, Beschaffung, Green IT, Ernährung (dies betrifft vor allem die Kantinen und Mensen) gilt es die vielen Liegenschaften des Landes und deren Energieverbräuche im Konzept zu berücksichtigen.

Zur Erfassung, Bewertung und dauerhaften Senkung von Energieverbräuchen sollen, wo immer dies möglich und sinnvoll ist, Energiemanagementsysteme eingeführt werden.

Anmerkung: Seit 2013 sind bereits alle zehn Landesministerien und seit 2016 zudem zehn überwiegend große Landesbehörden und Einrichtungen des Landes nach der anspruchsvollen internationalen Energiemanagement-Norm DIN EN ISO 50001 zertifiziert.