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Kommunen

Kommunale Initiative Nachhaltigkeit

Kommunale Initiative Nachhaltigkeit
Schlüssel zum Erfolg: Global denken, lokal handeln!

Bei der Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie des Landes Baden-Württemberg spielen Landkreise, Städte und Gemeinden eine zentrale Rolle. Denn in den Landkreisen und Kommunen im Land bündeln sich nahezu alle Themen nachhaltiger Entwicklung. Im Dezember 2011 hat der Ministerrat deshalb beschlossen, im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie Baden-Württemberg auch eine „Kommunale Initiative Nachhaltigkeit“ einzurichten. Ziel der Initiative ist es, nachhaltiges Handeln fest in den Kommunen zu verankern, Kommunen bei der Einführung von Instrumenten des Nachhaltigkeitsmanagements zu unterstützen und die Aktivitäten der Kommunen im Bereich der Nachhaltigkeit mit denen des Landes zu verknüpfen.

Kommunales Nachhaltigkeitsmanagement

Instrumente des Nachhaltigkeitsmanagements können insbesondere sein: Indikatoren- bzw. Nachhaltigkeitsberichte, Nachhaltigkeits-Check (Nachhaltigkeitsprüfung), Energie- bzw. Umweltmanagement, nachhaltige Beschaffung und in größeren Kommunen auch die Einführung einer integrierten Nachhaltigkeitssteuerung. Dabei kann die Implementierung von Bürgerbeteiligungsprozessen (Leitbildprozesse und Nachhaltigkeitswerkstätten) sinnvoll sein. Auch der Erfahrungsaustausch spielt eine wichtige Rolle für die Weiterentwicklung von Kommunen. Deshalb werden diese Aspekte ebenfalls unterstützt. Informationen zu den Unterstützungsangeboten s.u.

Termin: Freitag, 01. Juli 2016, Ministeriumsgebäude IM/UM/MLR, Stuttgart

Bei der dritten Jahrestagung der Kommunalen Initiative Nachhaltigkeit blicken wir auf bereits angestoßene Projekte, informieren über neue Aktivitäten bei der Unterstützung von kommunalen Nachhaltigkeitsprozessen und bieten eine breite Plattform zum interkommunalen Austausch.

Weitere Informationen zum Programm und Anmeldung

Veranstaltungsprogramm

Zur Anmeldung

Workshop: "Kommunale Nachhaltigkeitsprozesse initiiern und erfolgreich begleiten". Am 19. und 20. Juli 2016, jeweils von 10:15 Unr bis 16:30 Uhr in Stuttgart.

Zielgruppe
Personen, die N!-Prozesse initiieren: Leitungsebene, etwa Amtsleiter oder in kleinen Gemeinden Bürgermeister/innen.
Sowie Mitarbeitende der Kommunalverwaltungen, die mit der konkreten Umsetzung betraut werden.

Inhalt
Wir beschäftigen uns mit den Grundlagen von Veränderungsprozessen und der systematischen Bearbeitung anhand eines Nachhaltigkeitsprozesses (z.B. als Zyklus).
Dazu gehören die Auftrags- und Zielklärung, Planungsmethoden, Prozesssteuerung, Beteiligungsmethoden und der Umgang mit Widerstand in Prozessen. Die Qualifizierungsmaßnahme besteht aus Theorieblöcken, die jeweils in einem Übungsblock vertieft werden.

Ihr Nutzen
Sie sind anschließend in der Lage komplexe N!-Prozesse in Ihrer Kommune zu überblicken und umsetzen, kennen Herausforderungen, Chancen und Stolperfallen. Sie verfügen über Methoden des Managements von Prozessen und können diese anwenden. Methoden der Bürgerbeteiligung können Sie im Prozess an den richtigen Stellen einsetzen.

Kosten
Die Teilnahme an der Qualifizierungsmaßnahme ist kostenlos.
Reisekosten und Kosten für Übernachtung trägt der/die Teilnehmende selbst.

Referentin
Heike Ewers, Prozessberaterin für Kommunen, Verwaltungen und Organisationen

Anmeldung und weitere Informationen
Birgit Bastian, Nachhaltigkeitsbüro der LUBW
Tel. 0721 / 5600-1290
birgit.bastian@remove-this.lubw.bwl.de

Die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung und ihre Bedeutung für Kommunen. Im September 2015 haben die Vereinten Nationen die Agenda 2030 und neue Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals - SDG) verabschiedet. Den Kommunen kommt für die Umsetzung dieser Ziele eine zentrale Bedeutung zu. Viele sind bereits für eine nachhaltige Entwicklung aktiv. Was bedeuten die neuen Ziele für die nächsten 15 Jahre? Wie können Kommunen sie gemeinsam mit dem Land im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie Baden-Württemberg umsetzen? Diese Fragen standen im Mittelpunkt der Veranstaltung am 22.04.2016 in Stuttgart.

Vorträge und Eindrücke der Veranstaltung

Zur Webseite

Bei den Unterstützungsangeboten werden Module unterschieden, für die es jeweils spezifische, auch auf die jeweilige Größe der Kommunen ausgerichtete Unterstützungsangebote gibt. Sämtliche Module stehen allen Kommunen offen und können unabhängig von der Inanspruchnahme von anderen Modulen jederzeit genutzt werden.

Schwerpunkte für die Unterstützung und den Austausch mit den Landkreisen und Kommunen sind die Themen:

  • kommunale Nachhaltigkeitsindikatoren und -berichte sowie
  • nachhaltige Beschaffung in Kommunen

Die Kommunale Initiative Nachhaltigkeit wird vom Büro für kommunale Nachhaltigkeit der LUBW in enger Zusammenarbeit mit dem Umweltministerium umgesetzt. Das Büro für kommunale Nachhaltigkeit stellt eine Weiterentwicklung des Agenda-Büros dar.

Das Umweltministerium hat 2015 ein weiteres Pilotprojekt zur „Verstetigung von kommunalen Nachhaltigkeitsprozessen auf der Basis von N!-Berichten“ in Kommunen gestartet, wobei zugleich Gruppenschulungen, sogenannte „Konvois“, an denen mehrere Kommunen gemeinsam teilnehmen, entwickelt werden. Im Rahmen des Projekts erstellen die teilnehmenden Kommunen einen ersten Nachhaltigkeitsbericht als Bestandsaufnahme der bisherigen Aktivitäten. Anschließend wird unter Einbindung der Bürgerschaft eine Nachhaltigkeitswerkstatt durchgeführt, um gemeinsam den ersten Bericht zu analysieren und Empfehlungen für die Politik zu formulieren. Hierauf Aufbauend wird ein zweiter N!-Bericht erstellt. Dieser und die folgenden Berichte sollen ein aktives Nachhaltigkeitsmanagement in der jeweiligen Kommune ermöglichen. Deshalb wird nach der N!-Werkstatt, die Empfehlungscharakter hat, ein verwaltungsinterner Zieleprozess durchgeführt, bei dem politisch gewollte Ziele festgelegt und Maßnahmen zur Zielerreichung - auf der Basis der Empfehlungen aus der Bürgerschaft - formuliert werden. Das Projekt wird mit der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen (HfWU) durchgeführt.

Für die erste Jahreshäfte 2016 können sich weitere Kommunen zum Projekt anmelden.
Kosten entstehen den Kommunen nur in geringem Umfang. Ein Eigenbeitrag von 750,- Euro für die Teilnahme am gesamten Projekt ist vorgesehen. 

Melden Sie jetzt Ihre Kommune zum Pilotprojekt an!

Interessenten können sich direkt an die HfWU

Frau Dr. Franziska Huttenlocher
franziska.huttenlocher@remove-this.hfwu.de
07022 404-222

an das N!-Büro der LUBW

Gerd Oelsner
gerd.oelsner@remove-this.lubw.bwl.de
0721 5600-1450

oder an das Umweltministerium wenden:

Herr Hans von Haeften
hans.haeften@remove-this.um.bwl.de
0711 126-2628

Weiterführende Informationen

Projekt Verstetigung kommunaler Nachhaligkeitsprozesse

 

Forum: Prozesse nachhaltiger Kommunalentwicklung mit Bürgerbeteiligung,
27. Januar 2016, Stuttgart

Beginn: 10:15 Uhr, Ende: 17:00 Uhr

Wie kann man Prozesse nachhaltiger Kommunalentwicklung mit Bürgerbeteiligung am besten gestalten?  Welche Studien und Erfahrungen liegen dazu vor? Wie kann man diese in die Praxis umsetzen?
Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des Forums, das vom Nachhaltigkeitsbüro der LUBW gemeinsam mit den Netzwerken des Bürgerschaftlichen Engagements veranstaltet wird. Nach einleitenden Vorträgen steht die Arbeit in Kleingruppen und an Thementischen im Mittelpunkt. Weitere Themen können mit der Anmeldung genannt werden und werden soweit möglich berücksichtigt.
Zielgruppe des Workshops sind Haupt- und Ehrenamtliche aus Kommunen, die solche Prozesse gestalten oder sich darüber näher informieren wollen.

Veranstaltungsort
Evangelisches Bildungszentrum im Hospitalhof
Büchsenstrßa 33
70174 Stuttgart
Information und Anmeldung: Nachhaltigkeitsbüro der LUBW: astrid.sebastian@remove-this.lubw.bwl.de

Save the Date: 1. Juli 2016

Die Jahrestagung der kommunalen Initiative ist eine Informations- und Netzwerkveranstaltung für und mit nachhaltig handelnden Kommunen in Baden-Württemberg. Die Jahrestagung findet im Jahr 2016 bereits zum dritten Mal statt. Merken Sie sich heute bereits das Datum vor.

Veranstaltungsort:
IM/UM/MLR
Konferenzsaal 1 und 2
Im Gebäude Willy – Brandt – Str. 41
70173 Stuttgart

Kommunale Nachhaltigkeitsberichte sind ein geeignetes Instrument, um ein kommunales Nachhaltigkeitsmanagement aufzubauen. Sie stellen neben einer Bestandsaufnahme Maßnahmen und Ziele sowie den Zielerreichungsgrad dar und dienen damit einer strukturierten nachhaltigen Kommunalentwicklung. Der Leitfaden zur Erstellung kommunaler Nachhaltigkeitsberichte zeigt auf, wie man bei der Erstellung eines solchen Berichtes vorgehen sollte und welche Inhalte für einen Nachhaltigkeitsbericht relevant sind.

Zum Leitfaden gibt es auch einen Musterbericht (MS Word und MS Excel ab Version 2007, Dateiendungen docx und xlsx).
Mit diesem Musterbericht können Sie Schritt für Schritt einen kommunalen Nachhaltigkeitsbericht erstellen. Laden Sie dazu bitte mindestens die Teile 1 und 2 des Musterberichts herunter. Im Ordner zu Teil 1 finden Sie eine Arbeitsanweisung, die Ihnen Hilfestellungen beim Umgang mit den Daten gibt. Den Bilderordner können Sie optional herunterladen.

 

Weiterführende Informationen

Leitfaden hier herunterladen als pdf-Dokument

Musterbericht Teil 1 (ZIP-Dokument ca. 8 MB)

Musterbericht Teil 2 (ZIP-Dokument ca. 9 MB)

Bilder für Musterbericht (ZIP-Dokument ca. 13 MB)

Bei der Umsetzung von Nachhaltigkeit kann und muss die öffentliche Verwaltung mit gutem Beispiel vorangehen. Der Leitfaden zur nachhaltigen Beschaffung unterstützt Kommunen beim umweltfreundlichen und sozialverträglichen Einkauf.

Weiterführende Informationen

Leitfaden hier herunterladen

Für einzelne Produkte hat die N!-Strategie spezielle Produktwegweiser erstellt, die ausführlich über Nachhaltigkeitskreiterien informieren. Die einzelnen Produktwegweiser können Sie sich als pdf-Dokument herunterladen.

Weiterführende Informationen

Produktwegweiser Arbeitskleidung herunterladen
Produktwegweiser Papier herunterladen
Produktwegweiser Reinigung herunterladen
Produktwegweiser Sportbälle herunterladen
Produktwegweiser Steine herunterladen

Wie können Verwaltung, Politik, Bürgerschaft und örtliche Akteure zusammen Nachhaltigkeit in Kommunen gestalten? Wo gibt es Nachholbedarf, was sind mögliche Schwerpunktthemen, welche Aktivitäten und Strukturen sind notwendig? Welche Ziele und Leitbilder braucht die Kommune für eine nachhaltige, zukunftsfähige Entwicklung?
N!-Werkstätten sind ein geeignetes Mittel, und diese Fragen in Kommunen und Landkreisen zu klären. Anknüpfend an positive Erfahrungen mit Veranstaltungsformen, die die Bürgerschaft mit einbeziehen, fördert die LUBW Kommunen und Landkreise bei der Durchführung von „Nachhaltigkeitswerkstätten“ mit einem Zuschuss zu den Moderationskosten in Höhe von bis zu 1.500 Euro.

Weiterführende Informationen

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