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Neun junge Erwachsene in einem Hörsaal, die interessiert nach vorne Blicken. Eine Studentin hebt den Arm nach oben, um etwas zu sagen.
© WavebreakmediaMicro/stock.adobe.com

Hochschule

Hochschulen verstehen sich als Zukunftswerkstätten einer nachhaltigen Gesellschaft. Hier werden die Führungspersönlichkeiten, Entscheidungsträgerinnen, -träger und Lehrkräfte von morgen ausgebildet und fit für die Herausforderungen der Zukunft gemacht.


Hochschulen vereinen wichtige Funktionen unter einem Dach

Hochschulen kommt für den gesellschaftlichen Wandel in Richtung Nachhaltigkeit eine zentrale Rolle zu. Denn sie vereinen mehrere wichtige Funktionen unter einem Dach: Zum einen vermitteln sie ihren Studierenden Kenntnisse, Kompetenzen und Werte. Zum anderen sind sie für die Ausbildung von Pädagoginnen und Pädagogen, Führungskräften und Expertinnen und Experten zuständig. Darüber hinaus treiben sie durch ihre Forschung Wissen und Innovationen voran. Dies gilt sowohl für den technischen Bereich als auch für gesellschafts- und sozialwissenschaftliche Studiengänge wie Pädagogik oder Politikwissenschaften.

Studierende sind wichtige Multiplikatoren

Ein weiterer wesentlicher Aspekt ist die Strahlkraft der Hochschulbildung in alle anderen Bereiche. Ist BNE im Studium verankert, sind die besten Voraussetzungen geschaffen, damit Studierende nachhaltiges Agieren zur Grundlage ihrer Arbeit machen. Und auch schon während des Studiums können sie die treibende Kraft sein, um Hochschulen weiterzuentwickeln und ökologische Themen in der Gesellschaft voranzutreiben.

Implementierung der BNE in der gesamten Hochschule

Wie auch in den anderen Bildungsbereichen ist im Hochschulbereich die Integration der nachhaltigen Entwicklung als Ganzes besonders wichtig. Entscheidungen im Sinne der Nachhaltigkeit können neben der Lehre beispielsweise in der Beschaffung, im Gebäudemanagement und im Personalwesen integriert werden.

Ein fachübergreifendes Konstrukt

Wie kann BNE nun systematisch in die Lehre eingebunden werden? Hochschulen sind in der Regel stark nach Studiengängen strukturiert. BNE wird aber als ein disziplinübergreifendes Konstrukt verstanden und braucht daher eine fachübergreifende Integration und Zusammenarbeit zwischen Geistes-, Wirtschafts-, Sozial-, Verhaltens-, Natur- und Technikwissenschaften. Daraus folgend müssen die verschiedenen Disziplinen und Akteure innerhalb der Hochschule vernetzt werden. Hier setzt das BNE-Hochschulnetzwerk Baden-Württemberg an. Es dient als eine Plattform zum Erfahrungsaustausch und bietet den Mitgliedern Möglichkeiten, Synergieeffekte bei der Umsetzung von BNE-Projekten zu nutzen.

Zusammenfassung

Hochschulen haben für den gesellschaftlichen Wandel in Richtung Nachhaltigkeit eine große Bedeutung. Sie vermitteln wichtige Kenntnisse, Werte und Kompetenzen und bilden zukünftige Lehr- und Führungskräfte sowie Expertinnen und Experten aus. Durch ihre Forschungen bringen sie Wissen und Innovationen voran. Wird Bildung für nachhaltige Entwicklung im gesamten Hochschulbereich implementiert, sind die Studierenden wertvolle Multiplikatoren für die Beschleunigung ökologischer Themen – sowohl in der Hochschule selbst als auch im Arbeitsleben und in der Gesellschaft. Da sich BNE als fachübergreifend versteht, müssen die unterschiedlichen Fakultäten und Akteure der Hochschulverwaltung vernetzt zusammenarbeiten. Hier dient das BNE-Hochschulnetzwerk Baden-Württemberg als hilfreiches Organ, damit sich die Mitwirkenden über ihre Erfahrungen austauschen und damit Synergieeffekte für nachhaltige Maßnahmen genutzt werden können.


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