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Icon zu Handlungsfeld: Generationengerechte Entwicklung. Die Grafik zeigt als Strichzeichnung vier verschiedene Strichmännchen, die eine Familie darstellen.
Handlungsfeld Generationengerechte Entwicklung

Soziales und Gesellschaft

Generationengerechte Entwicklung

Um was geht es in diesem Handlungsfeld?

Die Veränderung der Bevölkerungsentwicklung durch den demographischen Wandel und durch ungleiche Wanderungsbewegungen erfordert kommunales Handeln. Eine familien- und generationsfreundliche Kommunalpolitik trägt dazu bei, dass die Kommune für Menschen jeden Alters ein lebenswerter Ort ist und bleibt.


Der Leitsatz zu diesem Handlungsfeld

Die Kommune versteht sich als attraktiven Lebensort für Menschen aller Generationen und aller Formen des Zusammenlebens. Mit einer generations- und familienfreundlichen Kommunalpolitik stärkt und fördert sie eine ausgeglichene Bevölkerungsentwicklung.

Die Handlungsfelder der nachhaltigen Kommunalentwicklung der Kommunalen Initiative Nachhaltigkeit stehen in direktem Bezug zu den globalen Nachhaltigkeitszielen (SDGs) der Agenda 2030. Die untenstehende Grafik zeigt an, auf welche SDGs sich das Handlungsfeld "Generationengerechte Entwicklung" direkt bezieht.

 

Die Grafik zeigt das Handlungsfeld „Generationengerechte Entwicklung“ als vollflächigen violetten Kreis. Die textliche Benennung des Handlungsfelds ist in weißer Schrift dargestellt. Um den Kreis sind tortenstückartig die Zeichen der 17 Globalen Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals – SDGs) angeordnet. SDGs, die keinen Bezug zu diesem Handlungsfeld haben, sind grau dargestellt. SDGs mit Bezug zum Handlungsfeld sind in der jeweiligen SDG-Farbe abgebildet. Das Handlungsfeld nimmt Bezug zu folgenden SDGs: SDG 1: „Keine Armut“, SDG 4: „Hochwertige Bildung“, SDG 5: „Geschlechtergerechtigkeit“, SDG 10: „Weniger Ungleichheiten“ und SDG 11: „Nachhaltige Städte und Gemeinden“.

Mehr Informationen zu den SDGs und der Agenda 2030

 

 

Diese Fragen können Ihnen beim Einstieg in das Thema behilflich sein:

  • Was tun wir, um unseren Ort für Menschen aller Generation lebenswert und attraktiv zu halten?
  • Was tun wir, um unseren Ort für Familien attraktiv zu gestalten bzw. junge Menschen und Neuzugezogene an unseren Ort zu binden?
  • Gibt es ausreichend öffentliche Angebote der Kinderbetreuung und der Betreuung und Pflege von Älteren?
  • Ist die wohnortnahe Versorgung mit medizinischen bzw. gesundheitlicher Versorgung gesichert?
  • Ist die wohnortnahe Versorgung mit Dingen des täglichen Bedarfs bzw. mit Dienstleistungen gesichert?
  • Gibt es ausreichend (bezahlbaren) Wohnraum für alle Bevölkerungsgruppen?
  • Achten wir auf gute soziale Durchmischung unserer Wohn- bzw. Stadtquartiere?
  • Bieten wir unserer Bürgerschaft alternative Wohnkonzepte an?
  • Wie gestalten wir das Wohnumfeld attraktiv?
  • Ist das Angebot an Kultur-, Sport- und Freizeiteinrichtungen für alle Bevölkerungsgruppen attraktiv und zugänglich?
  • Gibt es bei uns Angebote und Einrichtungen, die einen nachhaltigen Konsum ermöglichen?

Betrachten Sie die hier genannten Vorschläge als Anregungen, um vor Ort aktiv zu werden. Die Liste ist sicherlich nicht vollständig, ein Denkanstoß kann sie aber dennoch sein.

Betreuung

  • Ausbau und Qualifizierung des Bildungs- und Betreuungsangebotes in den Bildungseinrichtungen (KITA und Schule) und in außerschulischen Bereichen für alle Herkunfts- und Altersgruppen
  • Weiterentwicklung von KITA und Schule zu ganztägigen Lern-, Begegnungs-, Erfahrungs- und Spielorten
  • Förderung des lebenslangen Wohnens in der Kommune durch Schaffung bzw. Entwicklung von qualifizierten Angeboten und Infrastrukturen für betreuungs- bzw. pflegebedürftige Personen.
  • Förderung und Entwicklung von besonderen Wohn- und Lebensformen für besondere Zielgruppen (Senioren- bzw. Pflegewohngemeinschaften, betreutes Wohnen, Mehrgenerationen-Wohnen etc.)

Kinder- und Jugendarbeit

  • Etablierung bzw. Entwicklung einer Kinder- und Jugendsozialarbeit
  • Förderung der Beteiligung von Kindern und Jugendlichen am kommunalen Leben bzw. an kommunalen Entscheidungen (z.B. Jugendforum, Jugendgemeinderat etc.)

Gezielte Familienförderung

  • Gewähren von finanziellen Erleichterungen für Familien, um ihnen eine Teilnahme am sozialen, kulturellen und gesellschaftlichen Leben in der Kommune zu erleichtern
  • Vergünstigungen in den Bereichen Bildung, Kultur und Ferienbetreuung
  • Ermäßigung kommunaler Gebühren für Familien
  • Wohnraumförderung
  • Schaffen von Integrations- und Inklusionsmöglichkeiten im schulischen und außerschulischen Bereich