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Landesverwaltung

Energie- und Umweltmanagement

Ein Mann steht im Gang eines dunklen Serverraums und schaut in einen Laptop.

Die Einführung von Umwelt- und Energiemanagementsystemen ist in vielen Betrieben und Unternehmen in Baden-Württemberg gängige Praxis. Auch die Landesregierung soll nach Umwelt- und Energiemanagementkriterien organisiert werden.

Alle Landesministerien verfügen seit Ende 2013 über ein zertifiziertes Energiemanagementsystem nach DIN EN ISO 50001.
 Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft ist nach EMAS, dem weltweit anspruchsvollsten System für nachhaltiges Umweltmanagement, zertifiziert. Es hat sein Umweltmanagementsystem ebenfalls, soweit dies erforderlich war, an die Anforderungen der DIN EN ISO 50001 angepasst.

Ebenso haben das Staatsministerium und die Ministerien für Kultus, Jugend und Sport, für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, für Verkehr und Infrastruktur sowie für Wissenschaft, Forschung und Kunst das Öko-Audit mit der Einführung von Umweltmanagementsystemen nach DIN EN ISO 14001 zum Jahresende 2015 erfolgreich abgeschlossen.

Unter der Projektleitung des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft haben sich zehn Behörden und Landeseinrichtungen zur gemeinsamen Einführung von zertifizierten Energiemanagementsystemen nach DIN EN ISO 50001 zusammengeschlossen (2016). An dem Konvoi nehmen das Landgericht Karlsruhe, das Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung (LGL) mit den Standorten Stuttgart, Kornwestheim und Karlsruhe, die Finanzschule Schwäbisch Gmünd, das Polizeipräsidium Einsatz Göppingen, das Staatliche Schulamt Ludwigsburg, die Staatsgalerie Stuttgart sowie die Regierungspräsidien Freiburg, Karlsruhe, Stuttgart und Tübingen teil.

In Zeiten der spürbaren Klimaveränderung setzt Baden-Württemberg ein Zeichen. Bis zum Jahr 2040 soll es gelingen, die Landesverwaltung des Landes weitgehend klimaneutral zu stellen.

Klimaneutralität bedeutet, dass durch Handlungen und Prozesse kein zusätzliches klimaschädliches CO2 freigesetzt wird. Sollte die Freisetzung von Kohlendioxid nicht vermieden werden können, muss die CO2-Freisetzung kompensiert werden. Beispielsweise durch Aufforstungsprogramme oder durch Investitionen in regenerative Energiequellen.

Mit dem Beschluss zur weitgehend klimaneutralen Landesverwaltung verfolgt Baden-Württemberg das ehrgeizige Ziel, zur Vorzeigeregion beim Klimaschutz zu werden. Kein einfaches Unterfangen, denn neben den Bereichen Mobilität, Beschaffung, Green IT, Ernährung (dies betrifft vor allem die Kantinen und Mensen) gilt es die vielen Liegenschaften des Landes und deren Energieverbräuche zu berücksichtigen.


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