Kindergarten und -tagesstätte
Kinder und Familienzentrum BIBER, Rastatt
Die Kinder sammelten Müll in Eimern.
Kindergarten und -tagesstätte
Kinder und Familienzentrum BIBER, Rastatt
Für die Kinder war das ganze Thema sehr spannend. Von Projektschritt zu Projektschritt hat man das Engagement der Kinder erkennen können. Sie erzählten immer wieder fast fassungslos, was sie an Müll gefunden haben, auch bei privaten Spaziergängen. Stolz präsentierten sie ihre Kunstwerke aus Müll und zeigten das natürlich gerne Familien und Kindern im Haus.
Das Kind erkennt Zusammenhänge in seiner Umwelt und kennt nachhaltige Handlungsweisen (z.B. Mülltrennung, Energien, Konsum).
Das Kind erlebt Partizipation und Gestaltungskompetenz im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung.
Das Kind hat Wissen über die Lebensgrundlage im Bereich Natur und Umwelt.
Leider hatten wir auch mal schlechtes Wetter und konnten nicht wie geplant Müll sammeln gehen. Dann haben wir den plan geändert und mit den Kindern gebastelt.
... Müll leider überall rumliegt. Einfach ins Tun kommen und man kommt automatisch bei einem „Müllspaziergang" mit den Kindern ins Gespräch. Die Kinder haben dann oftmals selbst so wunderbare Ideen und Gedanken. Man muss einfach aufmerksam zuhören und dies aufgreifen.
Da wir ein KiFaz sind arbeiten wir sehr vernetzt mit der GWA zusammen. Sie haben mit den Eltern und Kindern einen Müllspaziergang angeboten, der wieder sehr rege angenommen wurde. Nicht nur von Eltern der Vorschulkinder. Außerdem hatten wir erstmals eine Kooperation mit der Umweltbildungsstation. Der städtische Bauhof unterstützt uns immer mit Materialien und holt den Müll nach dem Sammeln ab.
Wir wissen, dass schon viele Kitas an der Aktion mitmachen. Wir reden viel darüber, dass wir daraus ein so umfassendes Projekt machen. Auch der Träger hat ein Wissen darüber und bestärkt uns.
Wir haben uns entschieden, dieses Jahr mit den Kindern und Eltern Laternen aus nachhaltigen Materialien zu basteln und größtmöglich auf gekaufte Bastelmaterialien zu verzichten.
Im Morgenkreis wurden die Regeln besprochen, die es beim Müll sammeln einzuhalten gilt.
Schon vor dem Kindergarten haben die Kinder viel Müll entdeckt, aber als wahre Fundgrube erwies sich wieder einmal, wie schon die Jahre zuvor, der „Alohra“ Parkplatz. Innerhalb von 90 Minuten wurden unglaubliche 4 große, blaue Müllsäcke Unrat eingesammelt. Ein Eimer mit Farbresten, ein Roller im Baum, ein Sack mit circa 15 Paar Männerschuhen, zahlreiche Flaschen, eine Jacke, ein Kellergitter, ein Regal, mehrere unangebrochene Päckchen Gummibärchen, ein hart gekochte Ei, dutzende Silvesterraketen, Kaffeebecher... und und und.....
Die Kinder haben hart gearbeitet, und den gesammelten Müll haben wir an den Mülleimer abgestellt, denn die Säcke waren unheimlich schwer. Zufälligerweise kam im selben Augenblick ein Müllsammelwagen der Stadtreinigung vorbei und hat den gesammelten Berg gleich eingesammelt.
Nach dem Bilderbuch Kino „Hannes und die Müllmonster“ durften die Kinder aus Verbrauchsmaterialien ihre eigenen Müllmonster bauen. Danach überlegten sie gemeinsam mit der pädagogischen Fachkraft noch, wie ihr Monster heißt, wo es wohnt und was es gerne macht. Die Kinder waren sehr kreativ in der Monsterwerkstatt.