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Rund um den Apfel

Kindergarten und -tagesstätte

Kinder und Familienzentrum BIBER, Raststatt

Ab September tragen viele Bäume in unserem Garten Früchte. Das Obst fällt auf den Boden. 
Die Kinder sammeln die Äpfel auf und man kommt ins philosophieren. 

Was können wir mit den Äpfeln machen?

Wir haben das Thema im Qualitätsmanagement-Zirkel als Hauptthema angesprochen, und es entstand eine Projektgruppe.

Gemeinsam in der Projektgruppe wurde eine Maßnahmenplanung erstellt, die wiederum in den einzelnen Unter-Projektgruppen im Haus individuell ergänzt wurde.

Die Apfelpresse wurde aus dem Keller geholt und vorbereitet. Über Aushänge wurden die Eltern über das anstehende Projekt informiert. Außerdem musste mit der Hauswirtschaftskraft geklärt werden, ob genügend Messer und Schneidebretter vorhanden sind.

Das passiert ganz von alleine, da die Bäume im großen Außengelände der Kita stehen. Von daher sind sie Teil des direkten Lebens- und Lernumfelds der Kinder. Durch erste spontane Gespräche während des Freispiels im Außengelände und daraus folgende Gespräche im Morgenkreis, war schon der erste Einstieg entstanden. Die Kinder brachten fortan eigene Ideen ein, die größtenteils umgesetzt werden konnten.

Die Kinder haben aktiv daran mitgewirkt, wie die Weiterverarbeitung eines Apfels funktioniert und was man alles damit machen kann. Apfelsaft, Apfelmus, Apfelkuchen, getrocknete Apfelringe,…

  • Die Kinder arbeiten in einer Projektgruppe zusammen.
  • Projekte sind innerhalb der Kindertagesstätte transparent.
  • Die Kinder reflektieren und dokumentieren ihre Lernschritte.
  • Sprachförderung durch das Tun.
  • Jedes Kind nimmt an einem Projekt teil.
  • Vom Apfel zum fertigen Produkt.
  • Förderung der Feinmotorik durch das Schneiden der Äpfel und Üben von Ausdauer.
  • Das Kind erkennt Zusammenhänge in seiner Umwelt und kennt nachhaltige Handlungsweisen.
  • Das Kind erlebt Partizipation und Gestaltungskompetenz im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung.
  • Wie kann ich Produkte haltbar machen, sodass ich im Winter davon was habe? Das Einmachen in Gläsern.

Die Kinder erzählten zu Hause von dem Projekt, was die Eltern uns im Gespräch rückgemeldet haben. Sie wollten auch daheim Apfelmus und Apfelkuchen herstellen und die Eltern verlangten die Rezepte. 
Die Eltern konnten an den Aktionen teilnehmen und erhielten einen Einblick in die pädagogische und organisatorische Arbeit.

Manche Äpfel hatten sehr viele Würmer und waren faul. Wir haben weitere Äpfel dazugekauft, was aber kein Problem war. Denn die Äpfel kauften wir gemeinsam mit den Kindern auf dem Wochenmarkt in Rastatt. So erweiterten die Kinder den Lern- und Lebensradius und lernten auch den Wochenmarkt kennen.

... es bei der Stadt Rastatt auch die Aktion Gelbes Band gibt. Ist ein gelbes Band an einem Baum, dürfen die Äpfel kostenlos geerntet werden. Außerdem kann man mit einem Apfel so viel machen und es braucht nicht viel an Materialien oder weiteren Nahrungsmitteln.

Eltern und Familienangehörige die zu den Aktionen dazu kamen, Mitarbeitende vom Wochenmarkt, die Hauswirtschaftskraft des KiFaz. Außerdem haben die Projektkinder als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren agiert. Zum Beispiel haben auch die Kinder der Krippe großes Interesse am Apfelsaftpressen gezeigt, sodass auch dort später Apfelsaft gepresst wurde.

Die GWA sowie auch Eltern haben ein Wissen über unsere Aktion.

Noch immer haben wir Gläser von Apfelmus, welches wir nutzen.

Die Aktion läuft über mehrere Monate, da wir auch die Äpfel im Keller einlagern. Mit dem Apfelmus stellen wir noch viele Wochen später Kuchen und Nachtische her.
Da wir das Projekt nun schon mehrere Jahre machen, haben wir uns in der Kita eine eigene Apfelpresse zulegen dürfen, worauf wir stolz sind.


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