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Klibuka – mit Agroforstwirtschaft gegen Armut

Hochschulen, Ministerium

Baden-Württemberg-Burundi-Partnerschaft der Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (HFR) und der Faculté d'Agronomie et de la Bio-Ingénierie (FABI) der Université du Burundi, Staatsministerium Baden-Württemberg

Die Einführung von Agroforstsystemen in Baden-Württembergs Partnerland Burundi gilt als der entscheidende Lösungsansatz für die vielfältigen Probleme des ärmsten Landes der Welt. Diese Probleme resultieren aus dem Zusammenspiel von hohem Bevölkerungswachstum, geringer Landes- und Landwirtschaftsfläche. Dies führt zu Ernährungsunsicherheit, übernutzten und erodierten Böden. Verschärft werden diese Probleme durch Abholzung zur Energiegewinnung und den geringen Bildungsstand weiter Teile der Bevölkerung. Die Etablierung agroforstwirtschaftlicher Landwirtschaftssysteme ermöglicht die Steigerung des Flächenertrags und somit die Verbesserung der wirtschaftlichen Lage. Dies gilt insbesondere mit Blick auf die kleinbäuerlichen Kaffeeproduzenten, zumal Kaffee das bedeutendste Exportprodukt Burundis ist. In Giheta, im Zentrum des Landes, kann nun das Agroforstprojekt „Klibuka“ mindestens bis Ende 2024, wahrscheinlich bis 2027 weitergeführt werden. Die Umsetzung wird im Rahmen der Baden-Württemberg-Burundi-Partnerschaft von der Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (HFR) und der Faculté d'Agronomie et de la Bio-Ingénierie (FABI) der Université du Burundi mit finanzieller Unterstützung des Staatsministeriums vorangetrieben. Die Zahl der bereits gepflanzten 300.000 Bäume und Bananenstauden wird weiter erhöht wie auch die Zahl der bereits teilnehmenden 10.000 Kleinbauernfamilien.

Weitere Informationen siehe:
Hochschule für Forstwirtschaft Rottenberg
Staatsministerium Baden-Württemberg: Partnerland Burundi
 

 

Icon für SDG 17 – Partnerschaften, dargestellt werden fünf ineinandergeschlungene Kreise auf dunkelblauem Hintergrund.

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