Klimabündnis BW

SchwörerHaus KG

Logo der SchwörerHaus KG

„Eine Klimarisikoanalyse machen wir, weil wir uns wichtige strategische Erkenntnisse für unsere laufende Transformation erhoffen. Besonders an den eigenen Standorten und der nachgelagerten Wertschöpfungskette wurden Klimarisiken bislang wenig Beachtung geschenkt.“ ~ SchwörerHaus KG

 

HauptsitzHohenstein-Oberstetten
Größe1.400 Mitarbeitende
BrancheFertighaushersteller

 

Was habt Ihr durch den Austausch mit den anderen Unternehmen gelernt?

Durch den Austausch mit anderen Unternehmen wurde deutlich, dass viele vor ähnlichen Herausforderungen stehen. Der Dialog mit Peers bietet dabei wertvolle Einblicke, neue Perspektiven und praktische Denkanstöße, die helfen, eigene Ansätze weiterzuentwickeln und konkrete Lösungen zu finden. Gleichzeitig haben wir gelernt, wie wichtig es ist, den Blick auf das eigene Unternehmen zu richten und ein Vorgehen zu wählen, das zum individuellen Tempo, den Strukturen und den spezifischen Rahmenbedingungen passt. 

Habt Ihr die erlernte Methodik bereits praktisch angewendet? 

Die Einführung in die theoretischen Bereiche war sehr unterstützend, sodass wir in diesem Jahr mit der Durchführung einer einfachen Klimarisikoanalyse für ausgewählte Untersuchungsobjekte beginnen konnten. Zuvor hatten wir lediglich eine Risikoanalyse für die Lieferkette und eine Biodiversitäts-Risikoanalyse durchgeführt. Die gewonnenen Erfahrungen bei der erstmaligen Durchführung nutzen wir nun als Grundlage, um die Methodik weiter zu schärfen und den Anwendungsbereich sukzessive auf weitere Untersuchungsobjekte zu erweitern.

Welche Empfehlungen gebt Ihr anderen Unternehmen, die mit der Durchführung einer Klimarisikoanalyse starten wollen?

Die Umsetzung einer Klimarisikoanalyse ist ein langfristiger, iterativer Prozess, bei dem man am besten in kleinen Schritten startet und über „Learning by Doing“ kontinuierlich weiterentwickelt. Dafür müssen ausreichend Zeit und Ressourcen eingeplant werden – sowohl im Nachhaltigkeitsteam als auch bei den relevanten Fachbereichen, die aktiv in den Prozess eingebunden werden und Input liefern. Ein entscheidender Erfolgsfaktor ist zudem der Rückhalt in der Geschäftsleitung, um die notwendige Unterstützung und Verbindlichkeit sicherzustellen.


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