Unternehmen machen Klimaschutz

Klinikum der Landeshauptstadt Stuttgart gKAöR

Gebäude des Klinikum Stuttgart
© Klinikum Stuttgart / Jürgen Pollak

Das Klinikum Stuttgart ist ein Krankenhaus der Maximalversorgung. Mit rund 9.500 Mitarbeitenden zählt das Klinikum Stuttgart zu den größten Arbeitgebern der Region und vereint eine Vielzahl unterschiedlicher Berufsgruppen unter einem Dach. Ihm wurde vom Land eine koordinierende Rolle für eine Versorgungsregion mit circa 2,8 Millionen Menschen in Baden-Württemberg übertragen.

Als kommunale Einrichtung trägt es wesentlich zur medizinischen Daseinsvorsorge und zur Sicherstellung einer qualitativ hochwertigen Gesundheitsversorgung bei und gewährleistet eine umfassende medizinische Betreuung über nahezu das gesamte Spektrum der modernen Medizin hinweg. 
Vor dem Hintergrund des Klimawandels und seiner Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit versteht das Klinikum Stuttgart Nachhaltigkeit als integralen Bestandteil seines gesellschaftlichen Auftrags.


Ziele

Auf dem Weg zur Klimaneutralität setzt sich das Klinikum Stuttgart das Ziel, seine erfassten Treibhausgasemissionen bis 2036 um mindestens 42.301 Tonnen CO₂e gegenüber dem Basisjahr 2025 zu reduzieren. Dies entspricht einer vorläufigen Treibhausgasminderung von rund 34,2 Prozent und Restemissionen von rund 81.325 Tonnen CO₂e im Jahr 2036. 

Scope 1 & 2

Das Klinikum Stuttgart setzt sich zum Ziel, seine Treibhausgasemissionen in Scope 1 & 2 bis 2036 um mindestens 5.264 Tonnen CO₂e gegenüber dem Basisjahr 2025 zu reduzieren. Dies entspricht einer Treibhausgasminderung von rund 46,2 Prozent.

Scope 3

Für Scope 3 setzt sich das Klinikum Stuttgart das Ziel, die erfassten Treibhausgasemissionen bis 2036 um mindestens 37.037 Tonnen CO₂e gegenüber dem Basisjahr 2025 zu reduzieren. Dies entspricht einer vorläufigen Treibhausgasminderung von rund 33 Prozent.


Maßnahmen

Scope 1

  • Schrittweise Senkung des direkten Brennstoffverbrauchs im Klinikbetrieb und langfristige klimaverträgliche Ausrichtung der Wärmeversorgung
  • Weitere Reduktion klimaschädlicher medizinischer Gase
  • Verbesserung der Datengrundlage für Kältemittel und weitere technische Gase

Scope 2

  • Weiterentwicklung der Maßnahmen zur Reduktion des Stromverbrauchs, zur Steigerung der Energieeffizienz und zum Ausbau erneuerbarer Eigenversorgung

Scope 3

  • Nachhaltige Beschaffung von Medizinprodukten
  • Klimafreundlichere Arzneimittelversorgung
  • Klimagerechte Bau- und Infrastrukturplanung
  • Reduktion energiebezogener Vorkettenemissionen
  • Optimierung des Abfall- und Entsorgungsmanagements
  • Förderung klimafreundlicher Mitarbeitendenmobilität
  • Klimafreundliche Speisenversorgung
  • Nachhaltige Beschaffung technischer Geräte und IT
  • Monitoring und kontinuierliche Weiterentwicklung der Maßnahmen

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