Unternehmen machen Klimaschutz
PWO AG
Ziele
Auf dem Weg zu einer klimafreundlicheren Zukunft setzt sich die PWO-Gruppe das Ziel, ihre gemäß dem Greenhouse Gas Protocol ermittelten gesamten Treibhausgasemissionen bis Ende 2030 um 29,09 Prozent, entspricht 92.892 t CO2e, gegenüber dem Basisjahr 2019 zu reduzieren. Dies teilt sich wie folgt auf THG-Reduktionen in Scope 1 und 2 sowie Scope 3 auf:
Scope 1 und 2
Reduktion um 8.864 t CO2e. Dies entspricht einer Treibhausgasminderung um 46,2 Prozent.
Dieses Ziel hat PWO bereits deutlich überschritten. Im Jahr 2025 betrug die Treibhausgasminderung gegenüber dem Basisjahr 2019 schon 73,5 Prozent. Gleichwohl sollen auch in der Zukunft kontinuierlich weitere Maßnahmen zur Dekarbonisierung umgesetzt werden.
Scope 3
Reduktion um 84.028 t CO2e. Dies entspricht einer Treibhausgasminderung um 28,0 Prozent.
Die Reduktionsziele in den drei Scopes hat die PWO-Gruppe im Rahmen der SBTi-Kriterien definiert. Sie wurden im Oktober 2022 von der SBTi validiert.
Maßnahmen
Scope 1 und 2
- Noch stärkere Nutzung Erneuerbarer Energien:
- Sukzessive sollen an den Standorten der PWO-Gruppe nur noch E-Autos als Dienst- und Firmenfahrzeuge genutzt werden. Dies umfasst auch die Gabelstaplerflotte.
- Auch die Installation von Photovoltaik-Anlagen soll geprüft werden.
- Im Jahr 2028 kann zudem das Blockheizkraftwerk am Standort Oberkirch, das derzeit mit Gas betrieben wird, ersetzt und alternative, erneuerbare Energiequellen genutzt werden.
- Die weitere Elektrifizierung betrieblicher Prozesse wird kontinuierlich geprüft werden.
- Steigerung der Energieeffizienz und Umsetzung von Energieeinsparmaßnahmen
- Schulung der Mitarbeitenden
Scope 3
- Reduzierung von THG-Emissionen entlang der Lieferkette: Die PWO-Gruppe hat einen strukturierten Dialog mit Lieferanten und Kunden aufgebaut, der fortwährend intensiviert wird. Ziel ist es, die Anforderungen der Kunden hinsichtlich der Funktionen der von der PWO-Gruppe für sie entwickelten Produktlösungen einerseits und die sich stetig ausweitenden Angebote der Lieferanten für Produkte mit niedrigerem CO2-Fußabdruck andererseits fortlaufend in Übereinstimmung zu bringen. Unabhängig von der künftigen Verfügbarkeit von grünem Stahl sollen alle anderen Potenziale zur Reduzierung der THG-Emissionen, die die PWO-Gruppe direkt beeinflussen kann, nach Möglichkeit ausgeschöpft werden.