Unternehmen machen Klimaschutz
R. STAHL AG (Konzern)
Aufbauend auf der internationalen Aufstellung hat R. STAHL bereits seit mehreren Jahren vereinzelte Klimaschutzaktivitäten initiiert (Details siehe nachfolgender Abschnitt) und mit dem Beitritt zur Klimawin BW das bestehende Engagement weiter formalisiert. Gleichzeitig bewegt sich das Unternehmen in einem anspruchsvollen Rahmen aus technischen, regulatorischen und infrastrukturellen Bedingungen.
Ziele
Auf dem Weg zur Klimaneutralität setzt sich R. STAHL das Ziel, seine gesamten Treibhausgasemissionen (THG) bis 2035 gegenüber dem Basisjahr 2022 um mindestens 40 Prozent (ungefähr 66.000 Tonnen CO2e) zu reduzieren. Dies teilt sich wie folgt auf THG-Reduktionen in Scope 1 & 2 sowie Scope 3 auf:
Scope 1 & 2
R. STAHL setzt sich zum Ziel, seine Treibhausgasemissionen in Scope 1 bis 2035 um mindestens 54,6 Prozent (ca. 1.222 Tonnen CO2e) sowie in Scope 2 um mindestens 72,2 Prozent (ca. 2.642 Tonnen CO2e) gegenüber dem Basisjahr 2022 zu reduzieren.
Scope 3
R. STAHL setzt sich zum Ziel, die erfassten Treibhausgasemissionen in Scope 3 bis 2035 um mindestens 39 Prozent (ca. 62.129 Tonnen CO2e) gegenüber dem Basisjahr 2022 zu reduzieren.
Maßnahmen
Scope 1 & 2
- Umstellung auf Grünstrom an weiteren Standorten zur Reduktion energiebedingter Emissionen
- Ausbau von Photovoltaikanlagen inklusive Speicherlösungen, um die Eigenstromerzeugung und -nutzung zu erhöhen
- Reduktion des Energieverbrauchs durch Effizienzmaßnahmen und gezielte bauliche Optimierungen an Standorten
- Schrittweise Elektrifizierung der Fahrzeugflotte, insbesondere im Bereich Dienst- und Nutzfahrzeuge
- Weiterer Ausbau der Ladeinfrastruktur zur Unterstützung der Elektromobilität
- Modernisierung und Austausch von Heizsystemen hin zu emissionsärmeren beziehungsweise erneuerbaren Lösungen
Scope 3
- Bevorzugung von Lieferfirmen mit etablierten Umweltmanagementsystemen (zum Beispiel nach ISO 14001, 50001) zur Stärkung nachhaltiger Beschaffung
- Identifikation emissionsintensiver Lieferfirmengruppen und gezielte Zusammenarbeit zur Umsetzung von Reduktionsmaßnahmen
- Optimierung der Lieferketten zur Verringerung transportbedingter Emissionen
- Ausweitung virtueller Meetings zur Reduzierung von Geschäftsreisen sowie Reduzierung der Reisetätigkeiten insgesamt, insbesondere bei nicht zwingend erforderlichen Terminen
- Weitergehende Förderung klimafreundlicher Mobilität der Mitarbeitenden, zum Beispiel durch Anreize für die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit dem Fahrrad sowie Ausbau der E-Ladesäulen
- Weitergehende Integration von Nachhaltigkeitskriterien in der Entwicklungsphase, unter anderem durch Beachtung von Kriterien zu Ökodesign unter Berücksichtigung der Ex-Schutz Vorgaben (zum Beispiel Energie- und Ressourceneffizienz)
- Entwicklung und Einsatz nachhaltigerer Verpackungskonzepte
- Optimierung von Recyclingprozessen entlang der Wertschöpfungskette