Berufliche Schule
Handelslehranstalt Bruchsal
Berufliche Schule
Handelslehranstalt Bruchsal
Für die Teilnahme am New Mobility Award haben wir als Lehrkräfteteam die Zusammenarbeit aller Beteiligten systematisch vorbereitet. Dabei nutzten wir Strukturen, die sich auch für andere Projektarbeiten bewähren:
Diese vorbereitende Teamarbeit schafft Orientierung, stärkt die Kooperation und erleichtert nachhaltiges, projektorientiertes Lernen.
Mit unserer Teilnahme verfolgen wir das Ziel, Bildung für nachhaltige Entwicklung im Unterricht konkret erfahrbar zu machen und nachhaltige Mobilität als zukunftsrelevantes Thema zu vertiefen. Wir stärken die Zusammenarbeit mit regionalen Betrieben, um reale Herausforderungen einzubeziehen und authentische Lernanlässe zu schaffen. Gleichzeitig fördern wir die Berufsorientierung, indem die Schülerinnen und Schüler Einblicke in berufliche Tätigkeitsfelder rund um Mobilität, Technik und Innovation erhalten. Durch die projektorientierte Arbeit erweitern sie zudem wichtige MINT‑Qualifikationen wie Problemlösekompetenz, technische Kreativität und den Einsatz digitaler Werkzeuge.
Unsere Durchführung des Projekts im Rahmen des NEW:MOBILITY Award folgt einem klar strukturierten, kooperativen und praxisorientierten Ablauf, der BNE, Berufsorientierung, MINT‑Kompetenzen und regionale Zusammenarbeit verbindet.
Meilensteine und Arbeitsstruktur
Wir entwickelten einen transparenten Projektplan mit verbindlichen Meilensteinen:
Parallel dokumentierten die Teams ihren Fortschritt auf Plakaten und digitalen Boards.
Unsere Schülerinnen entwickelten im Rahmen des NEW:MOBILITY Award vielfältige und innovative Mobilitätskonzepte. Eingereicht wurden die Projekte Schwebebahnen, Clean‑Tunnel, Tunnelsysteme und Eco‑Parksystem. Besonders hervorzuheben sind die drei Projekte aus unserem diesjährigen Kurs: Smart Health Center, ein nachhaltiges Klinikmodell, das den Patiententransport durch neue Technologien automatisiert; Modu, ein modulares elektrisches Fahrzeug, das flexibel zwischen Stadtflitzer und Familienauto wechselt; sowie Clean Tunnel, ein unterirdisches Abfallsystem mit automatischer Sortierung. Alle Teams präsentierten ihre Ergebnisse professionell – mehrere Projekte wurden ausgezeichnet, was die hohe Qualität und Kreativität der Schülerinnen eindrucksvoll bestätigt.
Unsere Schülerinnen und Schüler waren während des gesamten Projektverlaufs aktiv beteiligt und gestalteten alle Schritte eigenverantwortlich mit. Sie entschieden sich in Teams für eigene Themen, entwickelten Konzepte, führten Recherchen durch und traten in den Austausch mit regionalen Betrieben und Fachpersonen. Durch regelmäßige Feedbackrunden, Zwischenpräsentationen und gemeinsame Reflexionen konnten sie ihre Ideen weiterentwickeln und ihre Ergebnisse professionell aufbereiten. Die hohe Identifikation mit den Projekten zeigte sich in der engagierten Arbeit an Modellen, Videos und Präsentationen sowie in der erfolgreichen Teilnahme am Wettbewerb, bei dem mehrere Teams ausgezeichnet wurden.
Zu den zentralen Highlights des Projekts gehörten die Besuche und fachkundigen Rückmeldungen der Expertinnen aus regionalen Unternehmen, die unseren Schülerinnen wertvolle Einblicke in reale Mobilitäts- und Technikprozesse ermöglichten. Die enge Zusammenarbeit mit den Betrieben führte zu intensiven Austauschformaten, praxisnahen Impulsen und sogar zu konkreten Ausbildungsmöglichkeiten für einzelne Schülerinnen und Schüler. Ein besonderer Höhepunkt war der Erfolg beim NEW:MOBILITY Award: Mehrere Teams wurden für ihre innovativen Konzepte ausgezeichnet, was die hohe Motivation und Qualität der Projektarbeit eindrucksvoll bestätigte.
Während des Projektverlaufs traten verschiedene Herausforderungen auf. Zu Beginn fiel einigen Teams die Themenfindung schwer, da Mobilitätsfragen komplex und vielschichtig sind. Durch strukturierte Leitfragen, regionale Beispiele und Austausch mit Expertinnen und Experten konnten wir die Problemstellungen eingrenzen. Auch die Koordination der Teamarbeit stellte eine Hürde dar, insbesondere bei Rollenverteilung und Zeitmanagement. Dies lösten wir durch klare Meilensteine, regelmäßige Feedbackrunden und transparente Aufgabenverteilung. Technische Schwierigkeiten bei Modellbau, Videoproduktion und digitalen Tools wurden durch Unterstützung aus Betrieben, Peer‑Learning und zusätzliche Übungsphasen aufgefangen. Insgesamt führten diese Lösungen zu stabilen Arbeitsprozessen und qualitativ hochwertigen Projektergebnissen.
Das Projekt wird in den kommenden Jahren fortgeführt und weiter ausgebaut. Die etablierten Kooperationen mit regionalen Betrieben sollen vertieft und neue Partner gewonnen werden. Zudem planen wir, die Projektstrukturen dauerhaft im Unterricht zu verankern und weitere Schülerinnen und Schüler für nachhaltige Mobilitätsideen zu begeistern.
Unterricht und Lernangebote
Kooperationen und Partnerschaften
SDG 4 – Hochwertige Bildung
SDG 8 – Arbeit und Wirtschaftswachstum
SDG 9 – Industrie, Innovation, Infrastruktur
SDG 11 – Nachhaltige Städte und Gemeinden
SDG 12 – Konsum und Produktion
SDG 13 – Maßnahmen zum Klimaschutz
Carina Baumgärtner-Huber, carina.baumgaertner-huber@hla-bruchsal.de
Friedrich-List-Schule
Stadtgrabenstr. 1
76646 Bruchsal
Mittlerer Oberrhein (Karlsruhe)