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Der N!-Charta Sport Prozess

Angedeutete Stoppuhr hinter rotem Hintergerund.

Die N!-Charta Sport ist als freiwillige Selbstverpflichtung mit einem regelmäßigen Zyklus angelegt. Die Grundkonzeption beruht auf der erfolgreichen WIN-Charta für Unternehmen in Baden-Württemberg und wurde an die spezifischen Anforderungen von Sportvereinen angepasst.

Wenn Ihr Verein die N!-Charta Sport unterzeichnet, durchläuft er einen Prozess, der aus sechs Phasen besteht. Zentrale Elemente sind die Formulierung von Maßnahmen in einem Zielkonzept, die Planung einer lokalen Nachhaltigkeitsaktion sowie ein Bericht über den Stand der Umsetzung und die Erneuerung der Selbstverpflichtung nach zwölf Monaten.

In der Vorbereitungsphase setzen sich die Vereine und ihre Mitglieder mit der N!-Charta Sport auseinander und entwickeln Ideen für das Zielkonzept. Ihnen stehen Beratungsangebote zur Verfügung und sie können an begleitenden Workshops teilnehmen. Dies erleichtert den Vereinen den Einstieg in die N!-Charta Sport. Anschließend schreiben die Vereine ihr Zielkonzept. Um es den Beteiligten möglichst einfach zu machen, gibt es hierfür eine Vorlage. Im Zielkonzept sind die Ziele und Maßnahmen zur Steigerung der Nachhaltigkeit der Vereinsarbeit definiert. Die Vereine benennen jeweils einen Schwerpunkt aus den Bereichen soziale Belange, Umweltbelange und Vereinserfolg für das nächste Jahr.

Die Vereine reichen Ihr Zielkonzept ein. Nachdem das Zielkonzept geprüft und freigegeben wurde, unterzeichnen die Vereine die N!-Charta Sport. Sie gehen damit eine freiwillige Selbstverpflichtung ein: Fortan werden sie ihr Handeln an den Leitsätzen der N!-Charta Sport ausrichten. Dann veröffentlichen die Vereine ihr Zielkonzept und machen es ihren Mitgliedern und externen Anspruchsgruppen zugänglich.

Die Vereine beginnen damit, die beschlossenen Maßnahmen in ihrer Vereinsarbeit umzusetzen. Vereine können im Zielkonzept eigene Schwerpunkte setzen und sich damit auf die ihnen wichtigen Leitsätze und Ziele konzentrieren.

Die Vereine führen einmal im Jahr eine lokale Nachhaltigkeitsaktion durch. Die Aktion soll einen oder mehrere Leitsätze der N!-Charta Sport aufgreifen. Sie kann in ein bestehendes Format wie ein Turnier oder einen Tag der offenen Tür integriert werden oder eine neue Idee umsetzen. So wird nachhaltiges Handeln der Sportvereine vor Ort für die Öffentlichkeit sichtbar.

Zwölf Monate nachdem die Vereine ihr Zielkonzept eingereicht haben, legen sie dem Land Baden-Württemberg den sogenannten Umsetzungsstand zum Zielkonzept vor. Welche Ziele konnten erreicht werden, welche noch nicht und warum? Der Bericht wird im Internet veröffentlicht. Die Vereine formulieren anschließend neue Ziele und Schwerpunkte – damit erneuert sich die Selbstverpflichtung für weitere zwölf Monate.

Den erstellten Bericht können alle Interessierten lesen: zum Beispiel Vereinsmitglieder, Kooperationspartner, Bedienstete der Kommune oder Menschen, die im direkten Umfeld der Sportstätten wohnen. So sind die Fortschritte der Vereine im Bereich Nachhaltigkeit für alle transparent und öffentlich.


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