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N!-Charta Sport

FAQs

Lila Bild mit großem weißen Fragezeichen und Ausrufezeichen

Die häufigsten Fragen zur N!-Charta Sport finden Sie hier. Bei weiteren Fragen steht Ihnen die Geschäftsstelle der Nachhaltigkeitsstrategie Baden-Württemberg gerne zur Verfügung. 

Das kommt darauf an. Wenn Sie wissen, wo und wie Sie gefördert werden, können Sie viel für wenig (eigenes) Geld erreichen. Zunächst wird die Umstellung teurer sein, doch die Waren, die Sie kaufen, kaufen Sie dann mit einem guten Gewissen. Im besten Fall haben diese auch eine längere Lebensdauer als konventionelle Produkte. Doch Sie müssen nicht immer alles neu kaufen: Sie wollen kein Plastikgeschirr mehr bei Turnieren und Veranstaltungen? Anstatt neues Geschirr zu kaufen, starten Sie doch einen Aufruf unter den Mitgliedern und bitten diese, aussortiertes Geschirr, Gläser und Besteck im Verein abzugeben. Sie wollen nicht jedes Jahr neue Trikots kaufen? Oder die Kinder wachsen zu schnell aus ihrer Sportbekleidung raus? Veranstalten Sie eine Tauschbörse. Es gibt viele kleine Ideen, die einen großen Mehrwert bringen! Trauen Sie sich auf neue Wege!

Die N!-Charta Sport ist so angelegt, dass sie auch von kleinen Sportvereinen mit rein ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern umgesetzt werden kann. Wichtig ist dabei, sich nicht zu viel auf einmal vorzunehmen und Ziele sowie Aktionen auszuwählen, die mit den vorhandenen Ressourcen umsetzbar sind.

Der größte Aufwand steckt in der Startphase. Daher können Sie sich hier so viel Zeit nehmen, wie Sie als Sportverein oder -verband benötigen – es gibt keine zeitliche Vorgabe, bis wann Sie das Zielkonzept einreichen müssen. Um die Startphase gut zu meistern, empfiehlt es sich, im Sportverein/-verband engagierte Personen zu suchen, die am Thema Nachhaltigkeit interessiert sind und aktiv mitwirken wollen. Bilden Sie direkt zu Beginn ein Team und benennen Sie klare Verantwortlichkeiten und Arbeitsaufträge. So verteilt sich der Arbeitsaufwand auf mehrere Schultern.

Wichtig ist dabei: Nehmen Sie den Vorstand von Anfang an mit. Wird das Projekt von oberster Ebene unterstützt und priorisiert, können die notwendigen Kapazitäten erfahrungsgemäß unkomplizierter bereitgestellt werden.

Da in den einzelnen Sportvereinen und -verbänden ein unterschiedliches Maß an Vorarbeit besteht, ist es schwierig, einen durchschnittlichen Zeitaufwand anzugeben. Nehmen Sie sich in der Startphase so viel Zeit wie Sie brauchen – es gibt keine zeitliche Vorgabe, bis wann Sie Ihr Zielkonzept eingereicht haben müssen. Die Zeit vor der Einreichung des Zielkonzeptes sollten Sie dafür nutzen, bereits bestehende Projekte und/oder Ideen zusammenzutragen, zu überlegen, worauf Sie sich in Zukunft konzentrieren möchten, und dann auch mit dem Vorstand zu sprechen.

Auch für die Umsetzung der Maßnahmen ist die Angabe des Zeitaufwandes kaum möglich. Der Arbeitsaufwand richtet sich nach der Größe der Maßnahmen, die sich wiederum an der Größe und den Ressourcen des Vereins/Verbandes orientieren sollten.

Hier finden Sie den WLSB Öko-Check, der Ihnen in dieser Hinsicht eine umfassende Bestandsaufnahme anbietet: WLSB Öko-Check 

Eine Anknüpfung an bereits etablierte, wiederkehrende Projekte ist grundsätzlich möglich. So kann bspw. ein Turnier, das jedes Jahr stattfindet, im nächsten Jahr so gestaltet werden, dass daraus ein „Nachhaltigkeits-Turnier“ wird. Auch bereits begonnene einmalige Projekte im Bereich Nachhaltigkeit, die noch nicht abgeschlossen sind, können Sie gerne in das Zielkonzept aufnehmen.

Das gilt auch für die Nachhaltigkeitsaktion. Sollten Sie bereits eine Aktion/Veranstaltung etc. im Blick haben, können Sie diese gerne für die N!-Charta Sport aufgreifen.

Projekte, die bereits in der Vergangenheit liegen, sollten nicht in das Zielkonzept mitaufgenommen werden. Sie können diese aber im Zielkonzept im Bereich „Wo stehen wir?“ festhalten und so nach außen sichtbar machen, was Sie bereits vorzuweisen haben.

Im Rahmen der N!-Charta Sport werden keine Fördermittel bereitgestellt. Die N!-Charta Sport kann Ihnen aber dabei helfen, an verschiedenen Stellen Geld einzusparen oder ein Wegbereiter sein, um bestimmte Fördermittel zu beantragen. Mitglieder der N!-Charta Sport werden über Möglichkeiten informiert, geeignete Fördermittel zu beantragen.


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