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Unternehmen machen Klimaschutz

Bodensee-Schiffsbetriebe GmbH

Schiff der Bodensee-Schiffbetriebe GmbH auf dem Wasser

Die Bodensee-Schiffsbetriebe GmbH, kurz BSB, eine Tochtergesellschaft der Stadtwerke Konstanz GmbH, ist mit 200 Mitarbeiter/innen und einem Umsatz von rund 20 Mio. EURO ein großes und erfolgreiches Schifffahrtsunternehmen auf dem Bodensee.

Die BSB betreiben mit 13 Fahrgastschiffen einen fahrplanmäßigen Kursschiffverkehr, sowie einen touristischen Schiffsverkehr und die Kernkompetenzen liegen in der Vermarktung von Schifffahrtsangeboten, dem Reederei- und Hafenbetrieb sowie der Instandhaltung der Schiffe mit eigenen Werftbetrieben. Auf der Strecke zwischen Friedrichshafen (D) und Romanshorn (CH) betreiben die BSB eine Fährverbindung in die Schweiz für Personen und Fahrzeuge. Mit der Fährverbindung und der Kursschifffahrt sind die BSB damit auch ein wichtiger Bestandteil des lokalen und überregionalen ÖPNV.

Die BSB bieten ihre Dienstleistung in einer der schönsten Regionen Deutschlands an. Wir sind uns bewusst, dass wir hierfür ein äußerst sensibles Ökosystem nutzen. Wir beteiligen uns freiwillig am EMAS und sind umweltzertifiziert. Wir sind hier Vorreiter und tun dies freiwillig aus Verbundenheit zur Region und unserer Lebensgrundlage, wobei wir die gesetzlichen Anforderungen übertreffen.


Ziele

  • Die Bodensee-Schiffsbetriebe GmbH setzt sich zum Ziel, die Treibhausgasemissionen in Scope 1 & 2 bis 2031 um mindestens 1600 Tonnen gegenüber dem Basisjahr 2018 zu reduzieren. Dies entspricht einer Treibhausgasminderung von 25 Prozent.
  • Die Bodensee-Schiffsbetriebe GmbH setzt sich zum Ziel, die erfassten Treibhausgasemissionen in Scope 3 bis 2031 um mindestens 700 Tonnen gegenüber dem Basisjahr 2018 zu reduzieren. Dies entspricht einer Treibhausgasminderung von 25 Prozent.

Maßnahmen

  • Neubauprogramm – In 2022 soll das erste E-Schiff (Projektname MS „Artemis“) und in 2025 soll das zweite E-Schiff (Projektname MS „Apollo“) in Fahrt kommen, um so den Diesel-Kraftstoffverbrauch der Gesamtflotte um 4 Prozent zu reduzieren.
  • Weiterentwicklung des Flottenkonzeptes unter Berücksichtigung aktueller, umweltfreundlicher Technologien, Fortführung des Neumotorisierungsprogramms und der weiteren Nachrüstung von Abgasnachbehandlungen.
  • Umstellung der Bestandsflotte auf E-Fuel. Erstes Pilot-Projekt ist die geplante Ummotorisierung von MS „Bayern“. Die gewonnenen Erfahrungen sollen nachfolgend dann in einem weiteren Schiff ebenfalls zur Anwendung kommen. Die ersten Ummotorisierungsmaßnahmen haben das Ziel, den Diesel-Kraftstoffverbrauch der Gesamtflotte um 6 Prozent zu reduzieren.
  • Umstellung der Dieselkraftstoffe auf sog. E-Kraftstoffe.
  • Überprüfung der Fahrpläne, Schiffsumlaufplänen, Schiffseinsatz und Fahrprofile, um durch optimierte Schiffsverwendung den Kraftstoffbedarf zu senken.
  • Regelmäßiges Economy Training der Schiffsführer.
  • Überprüfen der Möglichkeiten zur Nachrüstung der Klimaanlage mit Wärmepumpen zum Heizen der Fahrgasträume.
  • Der Fuhrpark soll zukünftig nur mit Erdgas- oder Elektrodienstfahrzeugen ausgestattet sein.

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