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 |  Ernährung

Das kommt nicht in die Tonne!

Immer nur das kaufen, was wirklich benötigt wird.

Die weltweite Überproduktion in der Landwirtschaft führt zu noch nie da gewesener Verschwendung. Allein in Deutschland schmeißt jeder*r Deutsche*r pro Jahr durchschnittlich 75 kg Lebensmittel in die Tonne. Jahr für Jahr wandern so rund 12 Millionen Tonnen wertvolle Lebensmittel in den in den Müll statt auf den Teller. Mehr als die Hälfte davon wäre eigentlich noch genießbar – es wird also überflüssig verschwendet!

Jedes weggeworfene Lebensmittel ist vom Anbau bis zum Handel mit einem hohen Verbrauch an Energie, Wasser und anderen wertvollen Rohstoffen verbunden. Die Lebensmittelverschwendung ist deshalb mit enormen Mengen klimaschädlicher Treibhausgase verbunden und schadet dem Klima.

Was tun, damit kein wertvolles Lebensmittel in der Tonne landet?

  • Nicht zu viel des Guten: Kaufen Sie nur das, was Sie tatsächlich essen bzw. kochen wollen. Ein Einkaufszettel, ob digital oder handgeschrieben, hilft dabei. Je bedarfsgerechter Sie einkaufen, je besser Sie planen und je regelmäßiger Sie auf Ihre Vorräte blicken, desto seltener werden Lebensmittel schlecht und landen im Müll.
  • Nicht mit leerem Magen einkaufen: Hungrig einzukaufen, kann schnell mal zu einem übermäßig vollen Einkaufskorb führen – deswegen lieber vorher noch schnell etwas essen.
  • Richtig lagern statt verschwenden: Licht, Temperatur, Feuchtigkeit – Wie Lebensmittel aufbewahrt werden, hat einen großen Einfluss auf ihre Haltbarkeit. Unterschiedliche Lebensmittel haben dabei auch unterschiedliche Anforderungen. Gute Tipps für die richtige Lagerung von Lebensmitteln gibt das BMEL.
  • Ab ins Eingemachte: Einkochen, Einlegen und Fermentieren liegen derzeit wieder voll im Trend. Sie verlängern die Haltbarkeit und bewahren Lebensmittel somit vor der Tonne. Viele Methoden, um leckere Vorräte anzulegen, gibt das BZFE.
  • Mindestens haltbar – länger als Sie denken: Lebensmittel, die das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten haben, gelangen häufig in den Müll. Dabei können „abgelaufene“ Lebensmittel zumeist mehrere Tage bis Wochen über das Datum hinaus unbedenklich verzehrt werden – nicht umsonst enthält das MHD das Wort „mindestens“. Schauen Sie das fragliche Lebensmittel an und vertrauen Sie auf Ihre Sinne.

Quelle(n): BMEL (2020); BZFE (2020); PIK (2016); Verbraucherzentrale (2019)


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