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Leuchtturmprojekt – Nachhaltige Mobilität

Evangelische Landeskirche in Baden

Ein Mann fährt mit einem Lastenfahrad, das hinten seine Ladefläche hat, aus einer Hofeinfahrt heraus.

Die Evangelische Kirchengemeinde Hockenheim wurde 2009 erstmals nach dem Grünen Gockel zertifiziert. Ein sichtbares Zeichen ihres Engagements für den Umweltschutz ist seit 2014 auch ein Lastenfahrrad. Dieses ersetzt pro Jahr
600 Autokilometer.

Die Stadt Hockenheim hat ca. 20.000 Einwohner. Davon gehören rund 6.000 der Evangelischen Kirchengemeinde an. Zwischen dem Pfarrhaus, dem Gemeindehaus, der Kirche und den beiden Kindergärten gibt es viel hin und her zu transportieren. Damit Hausmeister und Pfarrer diese Transporte möglichst umweltfreundlich und wirtschaftlich zurücklegen können, haben sie durch Spenden und Fördergelder des Grünen Gockels im Jahr 2014 ein elektrischunterstütztes Lastenfahrrad angeschafft. So ist man in der Stadt oft schneller als mit dem Auto, es gibt keine Parkplatzprobleme und man kommt in jeden Hof und in jede Gasse. Und im Gegensatz zu modernen Autos kann man fast alles selber reparieren.

Das Lastenfahrrad hat eine nutzbare Ladefläche von der Größe einer Europalette. Die mögliche Zuladung beträgt bis zu 300 kg. Das Lastenfahrrad ist seit seiner Anschaffung tagtäglich in Hockenheim im Einsatz und als auffälliges Gefährt eine gute Werbung in eigener Sache und für eine nachhaltige Mobilität.

 

Das Lastenfahrrad der Evangelischen Kirche Hockenheim hat einen hohen Wiedererkennungswert, sei es durch seine grüne Farbe oder seine Beklebung auf der Plane. Wenn wir an der Bevölkerung vorbeifahren, heben sie den Daumen hoch, als Anerkennung für unsere Initiative für die Umwelt. Und das Beispiel macht Schule: Viele Kleinfirmen in Hockenheim haben sich inzwischen ebenfalls ein solches Lastenfahrrad für ihren Kundendienst angeschafft.

Thomas Krebs, Kirchendiener und Hausmeister der Evangelischen Kirche Hockenheim

 


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